30. April 2012

Katarina Schneider ist neue Projektleiterin bei KIS

„Ich bin sehr neugierig auf die Menschen.“

Katarina Schneider (54) ist die neue Projektleiterin in der KIS Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe. Drei Fragen und drei Antworten für einen ersten Eindruck.

Was sind deine Aufgaben in der KIS?

Neben den klassischen Aufgaben, wie Information und Beratung zu Selbsthilfegruppen und der konkreten Unterstützung von Gruppen bei ihren Anliegen, bin ich für Vernetzung im Bezirk und zu Einrichtungen unseres Trägers zuständig. Als Projektleiterin bin ich für die KIS an beiden Standorten sowie für die Kontaktstelle Pflegeengagement verantwortlich. Das wird sicher spannend. In unserem Feld gibt es immer wieder neue Themen, Anregungen und Herausforderungen.

Was hast du vorher gemacht?

In meinem gesamten bisherigen Berufsleben  war Beratung das zentrale Element. Aber auch Gremienarbeit, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit gehörten immer zu meinen Aufgaben.

Ich habe fast  15 Jahre bei SEKIS gearbeitet, so dass ich mich mit der Selbsthilfe wirklich gut auskenne. Ich habe aber auch Erfahrungen im Gesundheits- und Behindertenbereich. Ich habe einen 24-jährigen Sohn mit Down-Syndrom und engagiere mich schon viele Jahre in der Lebenshilfe Berlin e.V.  Seit fast 5 Jahren bin ich 2. Vorsitzende. Selbsthilfe und soziales Engagement waren für mich schon immer sehr wichtig.

Im FFGZ - Feministisches Frauen Gesundheits-Zentrum Berlin e.V. habe ich Frauen  zu Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen und zu Myomen beraten. Zusammen mit einer Kollegin habe ich auch einen Gesundheitskurs für arbeitslose Frauen entwickelt, in dem es vor allem um Impulse für mehr Wohlbefinden ging. Trotz der stark belastenden Lebenssituation.

Was wünschst du dir für deine Arbeit in der KIS?

Ich freue mich sehr, wieder im Selbsthilfebereich zu arbeiten und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die Nachbarschaftsarbeit zu gestalten. Der Bezirk Pankow ist für mich neu und ich bin sehr neugierig auf die Menschen, die zu uns kommen und die soziale Landschaft im Bezirk. Ich würde gerne meinen Teil dazu tun, die Rolle der Stadtteilzentren als zentrale Anlaufstellen im Bezirk weiter zu stärken und eine gute Zusammenarbeit der Akteure im Bezirk zu erreichen.

Das Thema Inklusion voranzubringen, liegt mir besonders am Herzen. Hier Projekte zu entwickeln und Menschen zusammen zu bringen ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich wünsche mir ein lebendiges Haus in dem sich alle Besucherinnen und Besucher  und natürlich auch die Mitarbeiter wohlfühlen und gut zusammenarbeiten.  Ich freue mich auf das, was kommt.

Kontakt: Katarina Schneider
k.schneider@hvd-bb.de
Tel. 030 4434317